3. Juni 2010

Wirtschaftsraum USA



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Mit einem BIP von 14,1 Billionen US- Dollar ist die Wirtschaft der USA die größte. Den größten Teil der Inlandsproduktion wird von privaten Unternehmern erwirtschaftet. Im Vergleich dazu wird das Wirtschaftliche Geschehen von der Regierung wenig beeinflusst. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebten die USA großen Wohlstand. Der Aktienmarkt erzielte von Jahr zu Jahr Rekordhöhen und die Konjunktur wurde als sicher angesehen. Mit der Weltwirtschaftskrise löste sich der Glaube aber schnell auf. Mit dem Zweiten Weltkrieg erhöhten sich die staatlichen Ausgaben und die Staatsverschuldung stieg in Unermäßliche Höhen, was das entgültige Ende der Wirtschaftskrise zufolge hatte. Wie schon in den 1920er erlebten die USA einen kontinuierlichen Wohlstand mit stabilen Wirtschaftswachstum bis weit in die 1970er. Zum ersten mal ereignete sich ein stagnierendes Wirtschaftswachstum mit gleichzeitig hoher Inflation.

Präsident Richard Nixon trat als Gegenmaßnahme aus dem Bretton- Woods- System aus. Dieser Schritt konnte die Inflation aber nicht aufhalten. Während Reagans Amtszeit erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt 1982 nur um 2% gleichzeitig aber stieg es während der gesamten Amtszeit um 31%.

Bei Präsident Bill Clinton erhöhte sich das BIP nochmals um 38%. Mit der geringsten Arbeitslosenrate seit dreißig Jahren und einer gesamtwirtschaftlichen Produktion 9,8 Billionen US- Dollar endete die Amtszeit von Bill Clinton.

Im Jahr 2000 begann durch das Platzen der Detcom – Blase eine vergleichsweise milde Rezession. Die Gesamtwirtschaft schloss aber schnell wieder an die alten Wachstumsraten an. Insbesondere
durch den Irak Krieg werden hohe Staatsverschuldungen und große Handelsdefizite als mögliche Gefahren für das Wirtschaftswachstum angesehen.